Was ist eigentlich Apfelpektin?

25 Aug 2008

Heute mal wieder ein kleiner Artikel zu den Grundlagen des Einmachens bzw. zu den Grundlagen der Marmeladen- oder auch Geleeherstellung.
Es geht um die diversen Geliermittel. In diesem speziellen Fall um das Geliermittel Apfelpektin.
Pektine findet man in allen Landpflanzen, sie sind dort vor allem für die Wasserregulierung zuständig und festigen die Frucht.

Das Geliermittel Apfelpektin wird aus Äpfeln gewonnen (oh Wunder!). Zu beziehen ist das Apfelpektin sowohl flüssig, als auch in Pulverform in jedem guten Reformhaus oder auch Bioladen.
Wenn Sie eine Marmelade mit Pektin einkochen bzw einmachen, dann müssen Sie die Zuckermenge nur für den Geschmack dosieren. Als Geliermittel entfällt der Zucker hierbei völlig. Zum Geliervorgang dinent jetzt das sogenannte Apfepektin.

Unbedingt zu beachten ist, dass Marmeladen, die mit Pektin eingekocht worden sind eine kürzere Haltbarkeitsdauer haben als Marmeladen, die man mit herkömmlichem Gelierzucker eingekocht hat.

Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile, auf die wir hier aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter eingehen werden. Dieser Artikel sollte ihnen nur verdeutlichen, was Apfelpektin ist.

In der Nahrunsmittel- und auch Kosmetikindustrie ist Pektin ein viel genutzter Stoff, da Pektine die Fähigkeit haben Gele zu bilden. Pektine sind in der EU als Lebensmittel Zusatzstoff mit der Nummer E 440 zugelassen. Hierbei gelten keine Höchstmengenbeschränkungen.

Nun viel Spaß beim Einkochen ihrer Marmeladen und Gelees. Nicht vergessen: Selbst gemacht schmeckt doch einfach am besten, oder nicht?
Haben Sie schon unsere Rezepte für eine eigene Erdbeermarmelade oder einen Quittengelee ausprobiert?

Ehrlich, diese Rezepte haben Sie innerhalb kürzester Zeit alleine und OHNE Vorwissen eingekocht. Alles was sie wissen müssen, finden Sie hier in Ihrer Marmeladen Oase.


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